Aktuelles

Aktuelles

  1. Uraufführung von Peter Gahn
    Uraufführung von Peter Gahn

    Am 29. März 2017 wird im Bürgerpalais in Erlangen ein neues Werk von Peter Gahn uraufgeführt.

    Die Komposition mit dem Titel "standing in front of the fiction shelves" wird vom Ensemble Reflexion K gespielt werden.

    Ein Mitschnitt des Konzerts wird am 11.05.2017 um 22:05 Uhr auf BR-KLASSIK gesendet.

  2. "Kaspar Hauser" von Hans Thomalla
    "Kaspar Hauser" von Hans Thomalla

    Am 23. April 2017 hat am Theater Augsburg Hans Thomallas Oper "Kaspar Hauser" Premiere!

    Die Oper umkreist die ungreifbare Kreatürlichkeit Kaspar Hausers. Fasziniert von dieser Figur, die man heute als Medienphänomen beschreiben würde, destillierte Thomalla eine Textcollage aus den zeitgenössischen Quellen und Berichten. Er setzt damit Schlaglichter auf Aspekte des letztlich nicht erfassbaren Phänomens, wobei den Komponisten besonders zwei Momente reizten, die eine musikalische Version der Geschichte geradezu herausfordern: die existenzielle Leere der Identität Kaspar Hausers und deren Konsequenz für seine Sprache, seine Expressivität.
    Die Inszenierung ist eine Übernahme der uraufführungs-Inszenierung von Frank Hilbrich am Theater Freiburg.

    Hier ist ein Bericht zu Kaspar Hauser in der ARD Mediathek

Archiv

  1. Juliane Klein, Gordon Kampe und Hannes Seidl in "Tonkunst" und "MusikTexte"
    Juliane Klein, Gordon Kampe und Hannes Seidl in "Tonkunst" und "MusikTexte"

    In der aktuellen Ausgaben der Zeitschrift "Die Tonkunst" und "Musiktexte" gibt es einige Aufsätze und Gespräche über/von Juliane Klein, Gordon Kampe und Hannes Seidl.

    Die Tonkunst (2017/1):
    • Birger Petersen: Oper für die Gegenwart. "Kannst du pfeifen, Johanna" von Gordon Kampe
    • Gordon Kampe: Manches ist noch ganz schön. Über meine Oper "Mondstrahl"
    • Stefan Drees: Opernexperiment im Wildwest-Szenario. Juliane Kleins "westzeitstory" (2001 / 2006)
    • Interview: »…ein gewisses dramaturgisches Geschick…«. Juliane Klein im Gespräch mit Stefan Drees über ihre Musiktheaterkompositionen

    MusikTexte 152 (Februar 2017)
    •Musik - erweitern oder auflösen? Ein Email-Wechsel zwischen Johannes Kreidler und Hannes Seidl

  2. Michael Hirsch ist tot!
    Michael Hirsch ist tot!

    Völlig überraschend verstarb am Montag, dem 6.2., der Komponist Michael Hirsch im Alter von 58 Jahren in Berlin.

    Noch Ende Januar hatte er seine Oper "Dido" an der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin zur Premiere geführt – eine Kombination seiner Kurzoper "La Didone Abbandonata" (2003) mit einer Neubearbeitung von Henry Purcells "Dido and Aeneas".

    Der 1958 in München geborene Komponist lebte seit 1981 in Berlin. Seine Werke wurden bei internationalen Festivals wie den Donaueschinger Musiktagen, Musica Viva München, ECLAT Stuttgart und Ultraschall Berlin aufgeführt. Er schrieb Orchesterwerke, Kammermusik, Vokalmusik, Sprachkompositionen und diverse Formen von Oper und Musiktheater. Seine Musiktheaterwerke erlebten ihre Uraufführungen u.a. am Theater Bielefeld, der Staatsoper Hannover, der Staatsoper Stuttgart und zuletzt an der Deutschen Oper Berlin. Neben Seiner Tätigkeit als Komponist war Michael Hirsch als Sprecher und Schauspieler Mitglied des „Freyer-Ensembles“ und der „Maulwerker“

    Wir trauern um Michael Hirsch als einen großartigen Komponisten, leidenschaftlichen Theatermann und wunderbaren Menschen!

    Berlin, den 8. Februar 2017

    Mathias Lehmann

    Nachruf von Eleonore Büning in der FAZ

    Nachruf von Moritz Eggert für die nmz

  3. "Dido" von Michael Hirsch
    "Dido" von Michael Hirsch

    Am 28. Januar 2017 wird an der Deutschen Oper Berlin (Tischlerei) das Musiktheater "Dido" mit Musik von Michael Hirsch und Henry Purcell uraufgeführt!

    "Die auf dem 4.Buch der Aeneis des Vergil basierende Geschichte von Dido und Aeneas", so Michael Hirsch, "wird hier in zwei äußerst unterschiedlichen Versionen erzählt: Zum einen in der 2003 komponierten Kurzoper La Didone abbandonata, die auf dem gleichnamigen Libretto von Pietro Metastasio (1724) basiert. Zum anderen in einer Neubearbeitung von Henry Purcells Dido and Aeneas, die mit der Instrumentalbesetzung von La Didone abbandonata die Grenzen zwischen alter und neuer Musik aufzuheben versucht. Hier wird (im Gegensatz zu dem Metastasio-Text im ersten Stück) die ursprüngliche Werkgestalt vollständig erhalten bleiben. Dennoch geht diese Bearbeitung über eine bloßes Arrangement deutlich hinaus. Verschiedene Techniken musikalischer Verarbeitung zwischen Uminstrumentierung und Neukomposition mit Mitteln und Techniken der Neuen Musik sollen das alte Stück aus der Perspektive eines zeitgenössischen Komponisten neu erfahrbar machen."

    Die Premiere ist am 28. Januar 2017. Weitere Aufführungen am 31.1., 6.2., 7.2., 9.2., 10.2. und 11.2.2017.

    Auf unserer "Service"-Seite gibt es die Partitur von "DIDO" als "Partitur des Monats" zum kostenfreien Download

  4. Wieder im Spielplan!
    Wieder im Spielplan!

    In der Spielzeit 2016/17 erleben zwei Kinderopern von Gordon Kampe und Juliane Klein ihre Wiederaufnahme!

    • Die Staatsoper Hannofer feiert am 05.01.2017 die Wiederaufnahme, von Gordon Kampes: "Kannst Du pfeifen, Johanna?". Libretto von Dorothea Hartmann nach dem gleichnamigen Buch von Ulf Stark.

    • Am Nationaltheater Mannheim wird am 31. Januar 2017 Juliane Kleins: "Der unsichtbare Vater" Mobiles Musiktheater nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Amelie Fried wiederaufgenommen!

  5. Good Morning Deutschland
    Good Morning Deutschland

    "Das beste aus einem halben Jahr" - jetzt auf hr2!

    Am 12., 19. und 26. November sowie am 3. Dezember 2016 wird in der Sendung "The Artist's Corner" um 23:03 Uhr auf hr2 das beste aus einem halben Jahr des von Hannes Seidl initiierten Radioprojektes von und für geflüchtete Menschen "GOOD MORNING DEUTSCHLAND" gesendet!
    Für "The Artist’s Corner" hat Hannes Seidl die spannendsten Momente aus Live-Konzerten und Gesprächen der Geflüchteten zu vier dokumentarischen Hörstücken montiert. Es geht darin um Erinnerungen an die Heimat, um die Sicht auf die Bundesrepublik, um kulturelle Unterschiede, um Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft. Es sind – oft überraschend humorvolle – Berichte, auch über die konkrete Situation in den Unterkünften, über das Bedürfnis der Geflüchteten, sich auszudrücken, ihre eigenen Kulturen weiterzuführen und über die Versuche, mittels Musik Gemeinschaft herzustellen.

    Weitere Informationen auf der Internetseite des Projektes.

  6. Juliane Klein im DLF
    Juliane Klein im DLF

    In der Reihe "REVISITED Forum neuer Musik" des DLF wird am 26. November 2016 um 22:05 Uhr Juliane Kleins "PSALM 23" vorgestellt.

    Uraufgeführt wurde "PSALM 23" beim "Forum Neuer Musik 2003" durch Carmen Fuggiss (Sopran), Oliver Zwarg (Bariton) und das Ensemble Resonanz, Ltg.: Johannes Harneit.

    Bemerkenswert unverbraucht, unabgegolten erscheinen die bekannten Verse des 23. Psalms in der Übertragung von Arnold Stadler. Lapidar reiht sich Gedanke an Gedanke, Besänftigendes fehlt. Juliane Kleins 70-minütige Ensemblemusik vertieft die Lektüre in Gestalt musikalischer Handlung. Religiöses Pathos fehlt ganz. In der ungewöhnlichen Ensembleaufstellung überlagern sich zwei Musizierweisen: eine durch den Blickkontakt zum Dirigenten, eine zweite nur über das Ohr. Im zweiten Teil der Komposition wechseln Gestus und Perspektive: Die Musik wird intimer, ein Dialog mit Gott scheint als Möglichkeit auf.

  7. "Shadow Music" von Annesley Black
    "Shadow Music" von Annesley Black

    Am 12. November 2016, 20:00 Uhr wird Annesley Blacks "Shadow Music" im Theaterhaus in Stuttgart uraufgeführt!

    "Mit 'Shadow Music'", so Annesley Black, "wird ein Musikgenre bezeichnet, das in den frühen 60er Jahren entstand und Elemente des vorwiegend instrumentalen Westcoast Surf Rocks mit traditionellen thailandischen Melodien, Klangfarben und Formen kombiniert. Ihre Entstehung ist eng mit den amerikanischen Soldaten verbunden, die während des Vietnamkrieges als Touristen in ihren freien Tagen das Land des Lächelns besuchten und ein Unterhaltungsprogramm angeboten bekommen sollten."

    Die Uraufführung am 12. November im Theaterhaus Stuttgart spielt das Ensemble SUONO MOBILE global unter der Leitung von Christof M. Löser.

  8. "ingolf #2 und #3" in Gelsenkirchen
    "ingolf #2 und #3" in Gelsenkirchen

    Die sechsteilige Musiktheater-Reihe von Daniel Kötter und Hannes Seidl um „ingolf“ am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen wird fortgesetzt:

    • Am 25. September 2016 um 19:00 ist noch einmal "ingolf #2: ingolf geht arbeiten" zu sehen und im Vorfeld der Aufführung wird auch der Film "ingolf lebt allein" aus „ingolf #1“ nochmals gezeigt.

    • Am 28. Oktober 2016 um 18:00 hat dann die Installation und Performance "ingolf #3: ingolf wohnt" Premiere.

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Termine

Termine

  1. 29.03.2017, 20:00

    Bürgerpalais Stutterheim, Erlangen

    Peter Gahn: "standing in front of the fiction shelves" (UA) für Flöte, Klarinette, Violoncello und 2-Kanal-Elektronik

    Ensemble Reflexion K

  2. 04.04.2017, 20:00

    Druckerihalle Ackermannshof, Basel

    Annesley Black: "HAMMER HAMMER" (UA) für Klavier, Percussion und Live- Elektronik

    Petra Ronner (Klavier), Martin Lorenz (Percussion), Luc Döbereiner (Live-Electronik)

  3. 07.04.2017, 20:00

    Stadtbibliothek Essen

    Gordon Kampe: "HAL"

    Ensemble S201

  4. 08.04.2017, 20:00

    Kunstraum Walcheturm Zürich (schweiz)

    Annesley Black: "HAMMER HAMMER" für Klavier, Percussion und Live- Elektronik

    Petra Ronner (Klavier), Martin Lorenz (Percussion), Luc Döbereiner (Live-Electronik)

    Das Konzert wird am 9.4.2017 wiederholt!

  5. 08.04.2017

    Mousonturm Frankfurt

    Daniel Kötter / Hannes Seidl: "ingolf"
    Dokumentarfilm/Performance/Installation (Eröffnung)

    "ingolf" ist bis zum 22. April im Mousonturm zu sehen!

  6. 19.04.2017, 23:03

    SWR2 "JetztMusik"

    Gordon Kampe: "Moritaten und Sentimentales"

    Ensemble Ascolta

  7. 21.04.2017, 18:00

    Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen

    Daniel Kötter / Hannes Seidl: "ingolf #4 zieht aus" (UA)

  8. 23.04.2017, 19:00

    Theater Augsburg

    Hans Thomalla: "Kaspar Hauser"
    Oper in drei Akten (Premiere)

    Inszenierung: Frank Hilbrich
    Kaspar Hauser: Xavier Sabata
    Sängerinnen und Sänger des Theaters Augsburg
    Augsburger Philharmoniker
    Musikalische Leitung: Lancelot Fuhry

    Weitere Aufführungen am 26.4., 28.4., 7.5., 9.5. und 10.5.2017

  9. 28.04.2017

    Heinrich König Platz, Gelsenkirchen

    Daniel Kötter / Hannes Seidl: "ingolf #5 macht Freunde"

    Die Installation/Performance läuft bis zum 6. Mai 2017

  10. 29.04.2017

    Weeze, Royal Air Force Museum, ASTRA-Theater

    Peter Gahn: Neue Klanginstallation
    im Rahmen der Ausstellung "Blockbuster. Bilder von Kriegen"
    von Jan Lemitz (Fotografie)

    Die Klanginstallation läuft bis zum 30. Mai 2017!

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