Über uns

Die Edition Juliane Klein ist ein Verlag für zeitgenössische Musik. Sie vertritt das Werk der von ihr verlegten Komponisten exklusiv und arbeitet mit Komponisten zusammen, die einen weiten Bereich der ästhetischen Strömungen der zeitgenössischen Musik abdecken. Das Verlagsprogramm umfasst alle Bereiche der zeitgenössischen Musik, von Solo-, Kammer- und Orchestermusik über Oper und Musiktheater bis hin zu elektronischer Musik und Klanginstallationen. Heute vertritt der Verlag das Gesamtwerk der Komponisten Annesley Black, Peter Gahn, Michael Hirsch, Leopold Hurt, Gordon Kampe, Hermann Keller, Juliane Klein, Peter Köszeghy, Hannes Seidl, Sebastian Stier, Hans Thomalla, Stephan Winkler und Joanna Wozny.
Die Edition Juliane Klein wurde 1999 von Juliane Klein zunächst als Eigenverlag gegründet. In den folgenden Jahren wurde das Verlagsprogramm kontinuierlich erweitert und wird in Zukunft weiter ausgebaut werden.
2006 übernahm Mathias Lehmann die Geschäftsführung des Verlages. 2007 nahm der Verlag die Rechtsform einer Kommanditgesellschaft (KG) mit Juliane Klein als Kommanditistin und Mathias Lehmann als persönlich haftenden Gesellschafter und Geschäftsführer an. Die Edition Juliane Klein KG ist Mitglied des Deutschen Musikverleger-Verbandes (DMV), des Verbandes Deutscher Bühnen- und Medienverlage (VDB) und der GEMA.

TEAM

GESCHÄFTSFÜHRUNG
Dr. Mathias Lehmann

geboren 1969 in Hamburg
1991-1998 Studium der Musikwissenschaft u. Germanistik an der Universität Hamburg
1999-2002 Stipendiat des Evangelischen Studienwerkes Villigst e.V.
2003 Promotion zum Dr. phil am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg.
1998-2006 Freie Mitarbeit als Redaktionsassistent beim Norddeutschen Rundfunk, NDR Kultur
2004-2005 Freier Mitarbeiter beim Laaber Verlag
seit 2006 Geschäftsführer der Edition Juliane Klein

KOMMANDITISTIN
Juliane Klein

geboren 1966 in Berlin
1984 bis 1989 Studium an der HfM "Hanns Eisler" Berlin, Diplom in den Fächern Tonsatz, Klavier, Komposition
1993 bis 1997 Aufbaustudium bei Helmut Lachenmann
1987 bis 1992 Leitung des KNM Berlin mit Thomas Bruns
1993 bis 1997 künstlerischer Beirat des KNM Berlin
1989 bis 1992 Leitung des Fachbereichs Musiktheorie am "C.-Ph.-E.-Bach-Gymnasium" Berlin, Vertrauenslehrerin, künstlerische Leiterin
1995 bis 1997 Studienaufenthalte in Paris (Cité des Arts) und St. Petersburg (puschkinskaja 10)
1999 Gründung der Edition Juliane Klein
2010 Gründung einer eigenen christlich-wissenschaftlichen Praxis

NOTENLEKTORAT UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Nina Ermlich. Büro für Musik des 20. und 21. Jahrhunderts
www.nina-ermlich.de

GRAPHIK UND LAYOUT
Ulrike Dornis und Jens Hanke, two.o.two Büro für Design Berlin
www.twootwo.de

NOTENSATZ
Ingo Weber. Notendienst Ingo Weber
www.notendienst-weber.de

Florian Nadvornik. zeitwerk - Büro für Notengraphik
www.notengrafiker.de

Mathias Krömann. Notensatz Krömann
www.notensatz-kroemann.de

WEBSITE
Torsten Roeder (Programmierung)
www.torstenroeder.de

Annika Blohm (grafische Umsetzung)
www.doch.it

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VERLAGSGESCHICHTE

Bericht anlässlich des 10jährigen Verlagsjubiläums im Jahr 2009


Die aktuelle und ehemalige Verlagsführung nach dem Konzert zum 10jährigen Jubiläum:
Juliane Klein, Karin Schelcher, Mathias Lehmann, Heiko Morgenweck und Ulrike Dornis

1999 – 2000: Der Anfang
von Juliane Klein

I
Dialog 1: auf dem Sozialamt (heute Hartz IV)
Personen: ein leitender Mitarbeiter und Juliane Klein
„Sie wollen hier also raus ... hm … machen Sie sich doch selbständig!“
„Ich BIN selbständig.“
„Sie verstehen mich nicht. Ich meinte: gründen Sie eine eigne Existenz!“
„???“

II
Dialog 2: zwei Wochen später
„Also ich könnte einen Verlag gründen: ich schreibe Noten, kopiere und binde sie, verschicke sie an Musiker...“
„Aha, gut, Ihr Musikstudium lässt auf Fachwissen schließen: hier die Adresse vom Existenzgründerbüro für Einführungsseminar und Beratung zur Erstellung des Unternehmskonzeptes, welches Sie vom Steuerberater prüfen lassen müssen... Mit den Unterlagen kommen Sie dann wieder und ich nenne Ihnen den Paragraphen, der Ihnen den Übergang von der Sozialhilfe zur Selbständigkeit ermöglicht.“

III
Ein Unternehmenskonzept? Analyse der Ist-Situation? Detaillierte Finanzentwicklung für die nächsten 3 Jahre? Marketingplan?
...das erschien mir alles eher fiktiv, daher ging ich sachlich nüchtern vor, ohne zu werten.

IST Situation:
1. Ich habe Ideen, Zeit und Energie.
2. Kein Geld.
3. Meine Tätigkeit als Komponistin möchte ich
uneingeschränkt weiterführen.

Schlussfolgerung:
1. Alles das, was ich für den Verlag tue, wird nicht bezahlt und darf auch keine Kosten verursachen.
2. Es wird nur das an Geld investiert und ausgegeben, was wirklich da ist (keinerlei Kredite und Schulden, nie).
3. Die Tätigkeiten des Verlages und der Komponistin werden konsequent getrennt.

Der Weg:
1. Verlags-Tätigkeiten, die von Mitarbeitern ausgeführt werden, können nur mit „Dingen“ entlohnt werden, die nichts kosten (Erfahrung, Freude, neuer Blickwinkel, interessante Ideen, etwas miteinander gestalten etc).
2. Mitarbeiter kann ich nur finden, wenn diese die Idee und die Vorgehensweise verstehen und für den eignen Lebensweg als sinnvoll anerkennen.
3. Es gibt keine örtlich bzw. fachlich zwingenden Voraussetzungen, um für den Verlag tätig zu sein.

So fand ich dann Caspar Mittenentzwei, der die allerersten Schritte des Verlages dankenswerterweise sehr gut realisiert hat: ein Verlagsprogramm (anstatt eines Farbdrucks zeichnete ich direkt auf das Titelblatt), die ersten regelmäßig erscheinenden Verlags-Informationensbriefe (durch darin befindliche Objekte der Serie „etwas im Wege“ wurden diese zu Unikaten) und Partitur-Umschläge mit Zeichnungen von mir.
Die Tätigkeiten im Büro übernahm bis Herbst 2000 Martin Tietz.

2000-2002: Die Edition in Wedel
von Heiko Morgenweck

Die Anfangsjahre eines Verlages zählen sicherlich zu den spannendsten – ich bin froh in dieser Zeit für die Edition tätig gewesen zu sein. Wenn man einmal überlegt, dass im Jahr 2000 noch alle Verlagsunterlagen einschließlich Notenmaterial in den Kofferraum meines Autos gepasst haben. Heute lässt die Homepage der Edition mit ihrem angeschlossenen Web-Shop erahnen, wie umfangreich die Verlagsarbeit geworden ist. Damals hatte ich Juliane als Student auf dem Künstlerhof Schreyahn kennen- und sehr schnell schätzen gelernt. Ihre positive Einstellung anderen Menschen grundsätzlich Befähigung zuzutrauen ist einzigartig. Mich hat sie sogar motiviert, neben dem Studium der Kulturwissenschaften einen Musikverlag mit aufzubauen. Die Wagenladung voller Bankbelege, GEMA-Bescheide, Presseartikel, Notenmaterial, CDs und diverser Zeitungsausschnitte galt es im heimischen Arbeitszimmer in Wedel (bei Hamburg) in eine nachhaltige Struktur zu bringen. Neben Referaten und Hausarbeiten für die Uni wurden erste Werkverzeichnisse, Pressemappen und Hörbeispiele am Schreibtisch zusammengestellt.
Erstmals gab es für alle Interessierten einen Verlags-Newsletter mit wundersamen Objekten per Post – schade, dass es diese kleinen Kunst- werke im Zuge der elektronischen Informationen gar nicht
mehr gibt. Kontakte zu Veranstaltern, Rundfunk, Musikern, Komponisten, Journalisten und vielen anderen Menschen des Kulturbetriebes wurden geknüpft und intensiviert. Bei Konzerten wurde erstmals die Edition mit einem eigenen Verlagsstand präsentiert. Besonders anziehend auf die Konzertbesucher wirkten nicht nur die kostenlosen CDs mit Hörproben, sondern vielmehr die wundervoll gestalteten und später auch preisgekrönten Notenhefte und einmaligen Künstlerbücher.
Doch ein stetig wachsender Musikverlag, früh kamen Hermann Keller und Michael Hirsch hinzu, brauchte mehr Zeit. Die Werke von drei Komponisten zu verwalten – das war irgendwann nicht mehr ein Nebenbei. Im Jahr 2002 habe ich die Verlagsarbeit schließlich nach Bremen abgegeben.
Ich bin dankbar, dass mir Befähigung zugetraut wurde, obwohl ich bis heute nicht einmal Noten lesen kann … Und ich glaube sagen zu dürfen: Der Anfang ist uns gut gelungen!

2003-2005: Die Edition in Bremen
von Karin Schelcher

Es war die Zeit des noch jungen Musikverlages, in der vor allem die kaufmännischen und vertragsrechtlichen Belange erforscht und erprobt wurden. Der Verlag bestand aus der Gründerin und Verlegerin Juliane Klein und der Geschäftsführerin Karin Schelcher.
Die Aufgaben waren überschaubar, denn erst drei Komponisten standen unter Vertrag. So waren die Arbeitsschwerpunkte zum einen tiefere Einblicke in die Welt der GEMA zu erhalten sowie Antworten zu rechtlichen Fragen bezüglich des Miet- und Leihmaterials von Noten zu finden. Zum anderen galt es die Werke der unter Vertrag stehenden Komponisten Hermann Keller, Michael Hirsch und Juliane Klein in die Welt zu tragen. Mit dem Aufbau einer spannenden Website, einem online Shop, der Entwicklung eines Newsletters und vielen Aufführungen in großen und kleinen Spielstätten schufen wir das Fundament dieses nun seit 10 Jahre gewachsenen Verlages.

In all dieser bewegten Zeit erhielten wir auch Unterstützung aus anderen Verlagshäusern – hervorzuheben ist dabei vor allen der wunderbare Herr Trapp von Breitkopf&Härtel. Vielen Dank dafür! Erwähnen möchte ich auch Ralph Krause – ohne dessen unermüdlichen Einsatz aus dem In- und Ausland die Vervielfältigung und der Versand der Noten nicht denkbar gewesen wäre.
Es war für mich eine gute und ereignisreiche Zeit gewesen, bevor ich mich 2005 verabschiedete und zurück in meinen alten Beruf der Gartenarchitektur ging.

Die Anfänge der Notenherstellung
von Ralph Krause

Im Jahr 2000, der Weg eines Selbstverlegers war von Juliane erfolgreich beschritten, verhielt es sich mit der Herstellung von Notenmaterial recht überschaubar. Caspar Mittenentzwei scannte Bleistiftmanuskripte und verwandelte sie in klammergeheftete DinA4-Broschüren mit einem Einband aus weißem Karton, jedes verlegte Werk mit einem anderen farbigen Motiv aus Julianes Sammlung eigener Graphiken versehen (entstanden vor allem in der Zeit ihres Aufenthalts in Petersburg). Die Lesbarkeit der Druckpartituren erlaubte großzügige Interpretationen. Die Musiker bekamen handgeschriebenes Aufführungsmaterial.
Da einfache Scans Julianes feine Handschrift zu grob übersetzten, wechselten wir zu Kopiergeräten. Neben dem Bedienen dieser Geräte umfasste meine Assistententätigkeit anfangs auch das Erstellen von Werkverzeichnissen, Kopistendienste
beim Stimmenauszug und Korrekturlesen.

Mit der Inverlagnahme der Komponisten Hermann Keller und Michael Hirsch wurde der verwaltende Aspekt der Notenherstellung stärker gefordert. Auf der Suche nach einer einheitlichen einwandfreien Erscheinung der Partituren nutzten wir die jeweiligen Stärken einer Vielzahl von Kopiergeschäften in teils weit auseinander liegenden Bezirken Berlins. Nach der Übernahme des corporate design der EJK durch die Firma two.o.two, ein Quantensprung im öffentlichen Auftreten des Verlags, stellte zunächst das Auffinden leistungsfähiger Farbkopierer eine Herausforderung dar.

Das Zentrum der Notenherstellung und des Partiturversands blieb eine Weile lang reisefreudig und unterhielt von 2001-03 eine Niederlassung in Dresden und in den Jahren 2004-05 gar im spanischen Valladolid. Passte das Archiv der Kopiervorlagen anfangs noch in einen Rucksack, kehrte es 2005 schon in einer großen Truhe nach Berlin zurück und ist heute in einem eigenen Raum untergebracht. Wenngleich einige der durch die EJK vertretenen Komponisten ihre Werke von Anfang an breitentauglich im eigenhändigen Computersatz zum Druck vorbereiteten, werden seit 2006, befördert durch den Wunsch nach einem Erreichen des Qualitätsstandards der großen Verlage, vermehrt Manuskripte nachträglich computergesetzt. Aufführungsmaterial stellt der Verlag heute in B4-Mappen auf hervorragendem Papier zur Verfügung.

Ich freue mich sehr, dass ich etwas zu den Anfängen dieses Verlagsprojektes habe beitragen dürfen. Die oft gegen äußeren Anschein durch erstaunliche Resultate bewiesene Stärke von Julianes klaren Zielen (für jeden anderen in der Ferne verschwimmend), ihr ansteckender Elan, mit welchem sie dorthin unterwegs ist und ihr Erfindungsreichtum gehören für mich zum Faszinierendsten, das mir begegnet ist.

Zum Design der Edition
von Ulrike Dornis

Juliane Klein traf ich 2000 in der weiten Landschaft Brandenburgs. Wir beide waren Stipendiaten auf Schloss Wiepersdorf. Während vieler Spaziergänge in den umliegenden Kiefernwäldern berichteten wir einander von unseren Erfahrungen im Kunst- und Businessleben.

Ich hatte bis 1992 in Leipzig Malerei studiert, nebenbei meine Grafiken zu Büchern gebunden, einen Kurs in Bleisatz belegt und einige Jahre im Ausland verbracht. Zusammen mit meinem Partner Jens Hanke war ich im Begriff, ein Grafik-Design Büro zu gründen. Der Gedanke an einen Verlag, initiiert von einer Komponistin, inspirierte mich. Spontan erzählte ich von Künstlerbüchern, originalgraphischen Editionen in Kleinstauflagen und meinen Erfahrungen bei der Arbeit mit Musik als Anstoß für Bildkomposition und Inhalt. Dies wiederum ergab die Idee für die Entwicklung eines Gestaltungskonzeptes für die Edition: jeder Komponist sollte einen ihm zugeordneten und seiner Musik entsprechenden Partiturumschlag erhalten, womit sich das Gestaltungskonzept der Umschläge grundlegend von allen anderen Verlagen abheben würde. Wenig später wurde Hermann Keller zweiter Komponist des Verlages und erhielt die erste Partitur im neuen Outfit. Danach folgten die Bücher „Fünfgezackt in die Hand“ sowie das „Textbuch“. Aus einer im „Textbuch“ verwendeten Form entstand dann einige Zeit später das Verlagslogo.

So wurde im brandenburgischen Kiefernwald der symbolische Grundstein gelegt für die Zusammenarbeit der EJK mit dem Grafik-Design Büro twootwo und nicht zuletzt für die Gestaltungsrichtlinien der Edition, die als Verlag jetzt in ihr 10. Jahr geht.

2005: Rückkehr der Edition nach Berlin
von Juliane Klein

Nach und nach entwickelte sich die Edition Juliane Klein zu einem professionellen Musik-Verlag. Mitgliedschaften in den Berufsverbänden wie DMV und VdB halfen, um die branchenüblichen Standards zeitnah in die Praxis umzusetzen.
2005 konnte der Verlag die ersten eignen Büroräume in Berlin beziehen. Doch die Aufgaben wurden immer vielfältiger, niemand fand sich, der Idee und Konzept des Verlages längerfristig weiterentwickeln wollte oder auch konnte.
Ich entschloss mich, erstmals ein offizielles Bewerbungsverfahren durchzuführen, um jemanden zu finden, der den gesamten Verlag – ohne meine Mithilfe – selbständig leiten könnte und auch die unternehmerischen Risiken als zukunftsweisende Chance zur Entfaltung begreift.

Ab 2006: Die Edition in Berlin
von Mathias Lehmann

Ich kam im Jahr 2006 zur Edition Juliane Klein. Von einem Kommilitonen wurde ich darauf hingewiesen, dass die Edition einen Mitarbeiter sucht, der die Verlagsgeschäfte führt. Bereits in meinem Vorstellungsgespräch hatte ich den Eindruck, dass in der Edition mit unkonventionellen Idealen und einer der Sache verpflichteten Philosophie etwas geschaffen wurde, dass seinen Platz im zeitgenössischen Musikleben gefunden hat und weiter ausgebaut werden kann. Der Entschluss, Gesamtwerke zu verlegen und damit gezielt als Verlag für Komponisten zu agieren, erschien mir schon beim ersten Hören eben so sinnvoll und tragfähig wie die Entscheidung, bereits als kleiner und junger Verleg Mitglied im Musikverleger- und Bühnenverlegerverband zu sein.

Das Vertrauen Juliane Kleins, die Verlagsgeschäfte quasi vom ersten Tage an in meine Hände zu legen, überrasche und freute mich, da es meinem eigenen Ideal, im Team, aber mit Eigenverantwortlichkeit aller Beteiligten etwas zu gestalten, das dem Kulturleben neue Facetten hinzufügen kann, sehr entgegen kam.
In den knapp drei Jahren, die ich jetzt die Verlagsgeschäfte führe, hat sich die Arbeit als so vielseitig und interessant erwiesen, wie ich gehofft habe. Insbesondere die enge und intensive Zusammenarbeit mit den verlegten Komponisten hat mir viel gegeben und meine Arbeit in der Edition Juliane Klein enorm bereichert. An dieser Stelle möchte ich auch allen Personen, die regelmäßig für die Edition Juliane Klein tätig sind (vom Notensatz und der Notenherstellung bis zur Gestaltung der Umschläge, Anzeigen und der Website), für die freundschaftliche und angenehm produktive Zusammenarbeit bedanken, die mich in meiner Arbeit von Beginn an sehr unterstützt hat.

In zahlreichen Gesprächen bei Konzerten, Festivals und Notenausstellungen merkte ich schnell, welche Resonanz die Edition Juliane Klein inzwischen hervorgerufen hat und wie sehr die Verlagsarbeit und die Musik der verlegten Komponisten geschätzt werden.
Mit Hilfe von Juliane Klein sowie viel freundlicher Beratung auch von den Mitarbeitern größerer Verlage konnte ich mich bald in die vertraglichen und juristischen Feinheiten des Verlagsgeschäftes einarbeiten. Daneben lag ein wichtiger Punkt meiner Arbeit darin, das Erscheinungsbild der Noten und Partituren weiter zu verbessern. 2008 waren wir alle erfreut und fühlten uns sehr geehrt, dass die Edition Juliane Klein für die Notenausgabe der „westzeitstory“ von Juliane Klein den Musikeditionspreis „Best Edition“ erhalten hat.
Außerdem war und ist es mir ein Anliegen, die Darstellung der verlegten Komponisten auf der Verlags-Website, durch Flyer, Newsletter, die 2008 wieder aufgenommene Tradition der „Jahresgaben“ und natürlich das Verlagsprogramm fachlich zu betreuen und weiter zu entfalten.

Aktuelles

Aktuelles

Archiv

  1. Gedenkkonzert für Michael Hirsch
    Gedenkkonzert für Michael Hirsch

    Am 5. Juli 2017 findet in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin ein Konzert in Memoriam des Anfang Februar verstorbenen Komponisten Michael Hirsch statt.

  2. ingolf #6 geht auf die Bühne
    ingolf #6 geht auf die Bühne

    Am 6. Juli 2017, 19.30 Uhr findet "ingolf" im MIR in Gelsenkirchen seinen Abschluss als begehbare Ouvertüre für Orchester, Sopran Solo und Chor!

  3. Kannst Du pfeifen, Johanna
    Kannst Du pfeifen, Johanna

    In der zweiten Jahreshälfte 2017 erlebt Gordon Kampes Kinderoper "Kannst Du pfeifen, Johanna" gleich drei Neuinszenierungen!