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Musiktheater

Aktuelles

  1. "Dark Spring" von Hans Thomalla
    "Dark Spring" von Hans Thomalla

    bei "OEHMS CLASSIC" auf CD!

    im „Jahrbuch 2021“ der Zeitschrift „Opernwelt“ wurde die Uraufführung von Hans Thomallas Song-Oper „Dark Spring“ am Nationaltheater Mannheim als „Wichtige (Ur-)Aufführung der Saison 2020/21“ aus¬gezeichnet. Thomallas Transformation von Frank Wedekinds „Frühlingserwachen“ auf die Situation junger Erwachsener heute, mit ihren Gefühlen von von Entfremdung und Verlorenheit in einer Gesellschaft, die auf Produktivität und Erfolg ausgerichtet ist und die zugleich deren Erreichen so gut wie unmöglich macht, ist von Publikum wie Presse gleichermaßen gefeiert worden.

    Am 26. November 2021 erschien beim Label „OEHMS CLASSIC“ die Produktion dieser Oper auf CD!

    Wenn Sie an einem Exemplar interessiert sind, können Sie das zum Einführungspreis von 20,- € (inkl. Versand) unter der e-mail info@editionjulianeklein.de bestellen!

Archiv

  1. Auzeichnungen für Hans Thomalla und Sara Glojnarić
    Auzeichnungen für Hans Thomalla und Sara Glojnarić

    im Opernwelt-Jahrbuch 2021

    Im Rahmen der Kritikerbegfragung zur Saison 2020/21 wurden zwei Produktionen von Werken aus der Edition Juliane Klein ausgezeichnet:

    • Als "Wichtiger Stream" der Spielzeit wurde die digital-hybride Filmproduktion an der Oper Halle von Sara Glojnarićs Musiktheater "Im Stein" auf ein Libretto von Clemens Meyer ausgewählt. (Regie: Michael v. zur Mühlen, musikalische Leitung: Michael Wendeberg)

    • Und zur "Wichtigen (Ur-)Aufführung der Saison" wählte die Opernwelt die Uraufführungsinszenierung von Hans Thomallas: "Dark Spring" nach Frank Wedekind (Songtexte von Joshua Clover) am Nationaltheater Mannheim (Regie: Barbora Horáková Joly. musikalische Leitung: Alan Pierson).
    Wir gratulieren!

  2. Neue Kammeroper von Sara Glojnarić
    Neue Kammeroper von Sara Glojnarić

    in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin

    Am 6. November 2021 um 20:00 Uhr hat Sara Glojnarićs Kammeroper "Kein Mythos" mit einem Libretto von Dorian Brunz im Rahmen von "Neue Szenen V: Scheiterhaufen" seine Uraufführungspremiere! Die Musikalische Leitung hat Manuel Nawri, Regie führt Nora Krahl.

    Auf unterschiedlichste Art erzählen drei Uraufführungen an dem Abend von Frauen, die zu „Hexen“ werden oder als solche geächtet werden. Sara Glojnarićs „Kein Mythos“ handelt von einer lesbischen Jugendliebe in den letzten Jahren der DDR.

    Weitere Aufführungen am 7.11., 8.11. und 11.11. 2021

  3. Uraufführung von Gordon Kampe Rheingold-Oper "Immer noch Loge"
    Uraufführung von Gordon Kampe Rheingold-Oper "Immer noch Loge"

    am 29. Juli 2021 in Bayreuth!

    Am und im Teich unterhalb des Bayreuther Festspielhauses ist am 29. Juli 2021 um 11:00 Uhr innerhalb der Bayreuther Festspiele eine Neufassung des Rheingold-Mythos in einer Uraufführung zu erleben: „Immer noch Loge“ von Gordon Kampe auf ein Libretto von Paulus Hochgatterer.
    Aufgeführt wird „Immer noch Loge“ in der Regie von Nikolaus Habjan als Puppenspiel, bei der die Oper mittels Klappmaulpuppen von drei Puppenspielern szenisch dargestellt wird.

    Die Aufführung wird am 3. und 19. August 2021 wiederholt!

    HIER eine erste Rezension aus den "Salzburger Nachrichten"!

    HIER eine Rezension der Frankfurter Rundschau

  4. "Im Stein" von Sara Glojnarić
    "Im Stein" von Sara Glojnarić

    Uraufführung (als Stream) am 30. Juni an der Oper in Halle

    Ursprünglich für den 10. April angesetzt, soll die Uraufführung von Sara Glojnarićs Musiktheater "Im Stein" auf einen Text von Clemens Meyer nun digital am 30. Juni 2021 am Opernhaus in Halle seine Uraufführung erleben!

    In soghafter, schwindelerregender Sprache führt Clemens Meyer in seinem monumentalen Roman "Im Stein" in schmutzige Hinterzimmer, nächtliche Straßen, Abgründe und Seelen der Menschen einer fiktiven Großstadt. Poetisch fremd und realistisch zugleich ist Im Stein eine Geschichte (ost)deutscher Verhältnisse des Hier und Jetzt – und führt gleichzeitig, mythologische Erzählungen des kollektiven Bewusstseins verschränkend, virtuos zu grundlegenden Fragen der globalisierten Gegenwart.

    Die Regie führt Michael v. zur Mühlen, die musikalische Leitung der Produktion hat Michael Wendeberg.

  5. "Spring doch" von Gordon Kampe
    "Spring doch" von Gordon Kampe

    Uraufführung in München am 26. Juni 2021 ein weiteres Mal wegen "Corona" abgesagt!

    Die für den 26. Juni 2021 angesetzte Uraufführung von Gordon Kampes Kinderoper "Spring doch" an der Bayerischen Staatoper München ist aufgrund der Corona-Pandemie ein drittes Mal abgesagt worden!

    Dafür gibt es momentan wieder das Video der reduzierten Kurzfassung in der Mediathek der Bayerischen Staatsoper zu sehen: https://operlive.de/spring-doch/

    Wenn Lena im Turnunterricht nicht wieder als Letzte in die Mannschaft gewählt worden wäre, hätte sie sich nie zu dem Satz hinreißen lassen: „Ich springe heute Nachmittag vom Dreimeter!“ Eine Mutprobe - aber auch ein Akt der Emanzipation, der Befreiung und der Selbstüberwindung. Zwei Sängerinnen und zwei Sänger, ein Kinderchor sowie ein kleines Instrumentalensemble erzählen von den großen und kleinen Herausforderungen vor dem großen Sprung: sich trotz Papas Verbot heimlich von zuhause wegschleichen, alleine und ohne Fahrkarte Bus fahren, sich ohne Geld für den Eintritt durchs Loch im Zaun ins Schwimmbad schmuggeln, auf Regen hoffen, um vielleicht doch nicht springen zu müssen und schließlich unter den Augen der Schulklasse aufs Dreimeterbrett klettern und dann da oben stehen und …

    Das Original-Libretto zu dieser Kinderoper stammt von Andri Beyeler. Die musikalische Leitung hat Andreas Fellner, Regie führt David Bösch.

  6. "Dark Spring" von Hans Thomalla
    "Dark Spring" von Hans Thomalla

    Noch bis zum 7. Dezember 2020 ist der Video-Mitschintt von Hans Thomallas Song-Oper "Dark Spring" als Stream verfügbar!

    Anzusehen auf der Seite des Nationaltheatres Mannheim unter https://www.nationaltheater-mannheim.de/de/index-digital.php.

    Die Song-Oper in elf Szenen mit Song-Lyrics von Joshua Clover präsentiert eine Neuinterpretation von Frank Wedekinds „Frühlingserwachen“. Während Frank Wedekinds Schauspiel die Handlungen einer Gruppe Heranwachsender fokussiert, die unter enormem Druck durch repressive sexuelle Normen, durch Leistungsanforderungen der Schule und durch eine autoritäre Elterngeneration stehen, einem Druck, der alle individuelle Entwicklung im Keim erstickt, so präsentiert die Oper eine fast gegenteilige Situation. Die jungen Frauen und Männer erscheinen als „coole“ Generation in einer kalten Gesellschaft – Teenager oder junge Erwachsene, die gelernt haben, ihre Gefühle und ihre Verletzlichkeiten zu verbergen in einer Welt geprägt durch ständigen Wettbewerb.
    Der Druck, sich moralischen Normen anzupassen, der die Gesellschaft im Wedekindschen Original definiert, ist dem Credo extremer Individualität gewichen. An die Stelle überkommener impliziter und expliziter sexueller Tabus ist ein spätkapitalistisches Ideal ultimativer individueller Freiheit und Risikobereitschaft getreten: Jeder wird zum Alleinunternehmer seiner Arbeit, seiner Biographie, seiner Sehnsüchte. Die Unverbindlichkeit kurzer, loser Begegnungen ersetzt echte Beziehungen.
    Unter der schwerelosen, glänzenden Oberfläche von Ironie und Leichtigkeit, blitzt jedoch die Sehnsucht nach wirklichem, unvermitteltem Selbsterleben und nach ungeschütztem Ausdruck auf.

    Einen EInblick in die Partitur der Oper gibt es zur Ansicht auf issuu!

    Und hier gibt es den TRAILER!

  7. ELEONORE – Ich muss nicht glücklich sein
    ELEONORE – Ich muss nicht glücklich sein

    Am 25.09.2020 um 19:30 wird im Carlswerk Victoria in Köln die "Befreiuungsoper“ von Oxana Omelchuk, Gordon Kampe und DJ Illvibe auf ein Libretto von Charlotte Roos uraufgeführt!

    „ELEONORE – Ich muss nicht glücklich“ sein nimmt Beethovens Oper „Fidelio“ als Materialsteinbruch und stößt eine umfassende Reflexion der Idee vom Streben nach Glück, von Befreiung und den damit verbundenen Utopien im heutigen gesellschaftlichen und künstlerischen Kontext an. Sie ist eine radikale Neuinterpretation. Ein neues experimentelles freies Musiktheater, das einen unkonventionellen Umgang mit der Gattung Oper wagt.

    Die Aufführung wird am 26. und 27. September 2020 in Köln und am 30. Oktober am Theater Mönchengladbach wiederholt!

  8. Neue SEILTANZ-Ausgabe erschienen
    Neue SEILTANZ-Ausgabe erschienen

    Aktuelles Musiktheater und traditionelle Oper: in welchem Verhältnis stehen beide zueinander?

    Das fragen Ulrich Kreppein und Fabian Czolbe in der gerade erschienenen Seiltanz-Ausgabe. Werden Musiktheater und Oper in Zukunft immer getrenntere Wege gehen? Wie sieht der ideale Ort für ein Musiktheater der Gegenwart aus? Was sind die Visionen heutiger Akteur*innen, Komponist*innen, Kollektive und Ensembles?

    Der Band vereint Antworten und Annäherungen von Elena Mendoza, Simon Steen-Andersen, Hannes Seidl, Opera Lab Berlin/Michael Höppner, the paranormal φeer group (Jakob Boeckh & Maria Huber & Ole Hübner), Chaya Czernowin, Johannes Kreidler, Manos Tsangaris, Novoflot/Sven Holm, Alexander Fahima, Ulrich Kreppein, Brigitta Muntendorf, Sarah Nemtsov, Musiktheaterkollektiv Hauen und Stechen/Maria Buzhor und Franziska Kronfoth, Philine Rinnert und Johannes Müller, Fabian Czolbe, Gordon Kampe.

    Seiltanz. Beiträge zur Musik der Gegenwart, hg. v. Nina Ermlich, Christoph Haffter, Gordon Kampe, Ulrich Kreppein, Mathias Lehmann, Verena Mogl, Peter Motzkus, Birger Petersen, Leonie Reineke, Ausgabe 20, April 2020 (Edition Juliane Klein). Der Band kann unter seiltanz@editionjulianeklein.de bestellt werden (5 Euro + Versand).

  9. <FONT SIZE="3">STADT LAND FLUSS</FONT>
    STADT LAND FLUSS

    Vom 14. bis 18. Januar 2020 findet im Mousonturm Frankfurt die Gesamtaufführung der Musiktheater-Triologie von Daniel Kötter und Hannes Seidl statt!

    Eine Trilogie über Dichtegrade unseres Zusammenlebens, über fundamentale Visionen des Gemeinsamen und über die Bedrohung von Zugehörigkeit und Schutz durch Isolation. STADT als mediales Labyrinth und spekulative Dauerbaustelle mit Live-Electronics, Turntables und Innenklavier. Über die Gleichzeitigkeit des Verschiedenen im urbanen Zusammenleben und die Kämpfe um das Recht auf Stadt. LAND als Wiese im Theater mit fünf Stunden Zeit fürs gemeinsame Liegen, Trinken, Kochen, fürs Ländergründen, Bücherlesen, Visionieren und Musizieren. Über eine temporäre Kommune und die Zukunft der Stadt auf dem Land. FLUSS als ein virtuelles, klangrauschendes Niemandsland am griechisch-türkischen Grenzfluss Evros. Über die kollektive Einsamkeit in einer Schutz bietenden Gemeinschaft, die auf dem Spiel steht. Mehr unter www.mousonturm.de/festivals/stadt-land-fluss/

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Termine

Termine

  1. 30.11.2021, 20:04

    WDR 3, "Konzert"

    Annesley Black: "abgefackelte wackelkontakte" (Mitschnitt des Konzertes am 6.11. in der Philharmonie Essen)

    Peter Veale (Lupophon), Mark Lorenz Kysela (No-Input-Mixer), SWR Symphonieorchester, Ltg.: Brad Lubman

  2. 30.11.2021, 23:03

    orf oe1, "ZeitTon"

    Sara Glojnarić: "sugarcoating" für Ensemble

    ensemble mosaik

  3. 01.12.2021, 20:00

    Kulturwerft Gollan, Lübeck

    Leopold Hurt: "Dissociated Press"
    für Ensemble und Zuspielung (Live-Uraufführung)

    Decoder Ensemble

  4. 02.12.2021, 21:05

    SWR2 "JetztMusik"

    Annesley Black:
    • "Not thinking about the elephants" für 4 Saxofone und Live-Elektronik
    • "Tolerance Stacks" für 5 Musiker und Elektronik
    • "Industrial Drive" für 4 Posaunen

    Quasar Saxophone Quartet, Comppsers Slide Quartet, Nikola Lutz, Mark Lorenz Kysela, Martin Lorenz, Julia Mihaly, Sebastian Berweck, Christof M. Löser

  5. 06.12.2021, 20:00

    Bielefeld, Kleiner Saal der Oetker-Halle

    Joanna Wozny: "silben- meer- farben"

    Ensemble Horiztonte

  6. 07.12.2021, 20:00

    BKA Theater Berlin, "Unerhörte Musik"

    Peter Köszeghy: "BOT"

    Marton Gabor Szives (Percussion), Bence Janos Samodai (Trompete)

  7. 12.12.2021, 23:04

    WDR 3, "Studio Neue Musik"

    Gordon Kampe: "fat finger error" für Orchester (Ausschnitt)

  8. 14.12.2021, 19:00

    Freie Akademie der Künste, Hamburg

    “Treffen sich zwei” – MAIKE MIA HÖHNE und GORDON KAMPE

  9. 18.12.2021, 19:00

    Bienenmuseum Weimar

    Peter Köszeghy: "SPIKES" für Holzbläserquintett (UA)

    Ensemble Quintextra

  10. 30.12.2021

    Hof Quillo, Falkenhagen

    Peter Köszeghy: "FOXTROTT" für Quintett (UA)
    December 30th, 2021

    Ensemble Quillo

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